In dieser Podcast-Folge „Was kann ich tun, wenn ich keine Zeit habe?” von Führen mit Herz wird die Zeitfrage als Bewusstseinsfrage entlarvt: Nicht das Chaos oder die anderen sind schuld am gefühlten Zeitmangel, sondern unser eigener Umgang mit den Momenten. Anhand von Beispielen aus Teams ohne Besprechungszeit, überfrachteten Konzern-Meetings und der Pflegepraxis zeige ich, dass Wachheit und Präsenz die Zeit dehnen – etwa durch einen bewussten innerlichen Ruck, langsameres Atmen und die HeartMath-Herzübung mit einem Gefühl von Dankbarkeit oder Wertschätzung, eingebaut in kleine Alltagsmomente wie das Öffnen einer Tür oder den Blick auf die Agenda. Ergänzend empfehle ich ein frühmorgendliches Ritual von wenigen Minuten bis anderthalb Stunden Meditation und Bei-sich-Sein (verbunden mit früherem Zubettgehen für den kräftigenden Tiefschlaf vor Mitternacht) sowie einen kritischen Verzicht auf Social Media, das vor allem Zeit kostet und ein schales Nachgefühl hinterlässt, während echte Beziehungen ohnehin besser im direkten Gespräch entstehen. Wer wacher und präsenter wird, erlebt den einzelnen Moment voller und merkt, dass das Zeitproblem keines mehr ist.

