Die letzten Wochen habe ich nachgedacht, wie ich meine wöchentlichen Beiträge zu Führungsfragen weiterentwickeln möchte. Nach 125 Podcasts, fast so vielen Blogbeiträgen und drei Büchern über die Themen Menschenbild, Herz und Führung möchte ich ab jetzt versuchen, tiefer in einige Themen einzusteigen, und dies mehr reflektiv und fragend tun. Das gelingt mir am leichtesten, wenn ich spreche. Darum nehme ich jetzt zuerst den Podcast auf. Wer mir mir in den Reflexionsmodus gehen möchte, höre sich am besten den Podcast an.

In der aktuellen Podcastfolge 126 von “Führen mit Herz” erkunde ich die Beziehung zwischen Führung und Kohärenz. Kohärenz entsteht, wenn Herz und Kopf harmonisch zusammenarbeiten. Das Herz, als Wahrnehmungsorgan, spielt eine zentrale Rolle in der Führung. Kohärenz ermöglicht umfassende Präsenz und Gegenwärtigkeit für alltägliche Führungsherausforderungen und führt zu besserer Entscheidungsfähigkeit. Diese wissenschaftlich belegte Methode verbessert die Führung und das Miteinander in Teams.

Warum ist mir das wichtig?

  • Aus meiner Sicht ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit, dass wir immer wieder zur Ruhe kommen, dass wir uns gut um uns selbst kümmern, dass wir uns die Zeit zur Erholung und zum Nachdenken nehmen. Es ist die Mitte, die uns vielfach fehlt. Wir planen und tun, planen und tun – und das den ganzen Tag. Dabei geht die Mitte, das Herz verloren.
  • Eine andere Herausforderung sehe ich darin, dass wir das alles „wissen“, oder meinen, es zu wissen (oft wissen wir es eben nicht genau genug – wenn wir ehrlich sind), aber es glingt nur schwer, das Wissen auch umzusetzen, also zu tun. Auch bei diesem Gedanken fehlt die Mitte: Das Wissen muss erlebt, gefühlt, innerlich durchgearbeitet, besser verstanden, gründlicher durchdacht und durchlebt, werden, damit die Umsetzung gelingt.

Zum Denken und Tun, darf also die Kraft der Mitte, des Herzens, dazu kommen.

Wie kann das immer besser gelingen?

Herzliche Grüße
Alexander Schwedeler