In der Folge 12 meines Podcasts untersuche ich die Frage, wie ich in die Gegenwärtigkeit, ins Hier und Jetzt, komme, und wie ich das im Alltag nutzen kann.

Ekkart Tolle hat dieses Thema in seinen Büchern “Jetzt” und “Die neue Erde” weltbekannt gemacht.

Die Frage nach der Gegenwärtikeit im Privaten und im Beruflichen ist weiterhin hochaktuell.

Wenn es gelingt, bewußt im jetzigen Moment zu sein, kann man erleben, dass man gleichzeitig bei sich – und beim Anderen ist.

Diese Gleichzeitigkeit ermöglicht es mir, den Moment bewusst zu gestalten.

Wenn ich dann auf meine Fähigkeit vertraue, dass mir das Richtige schon einfallen wird, kann ich immer Vertrauen aufbauen in diesen gegenwärtigen Moment.

Die Vorbereitung ist dann weniger inhaltlich – obwohl das natürlich auch notwendig ist.

Aber wenn diese inhaltliche Vorbereitung getan ist, kann ich das loslassen und mich darauf vorbereiten, präsent zu sein.

Das kann auf vielerlei Art geschehen. Eine Möglichkeit ist, dass ich mit meinem Bewusstsein in die Herzgegend gehe und dort dem Atemstrom folge, wie er horizontal ein- und ausströmt. So komme ich schon ganz gut bei mir selbst an.

Ich kann dann das Bewusstsein vom Atem weg in den gegenwärtigen Raum lenken und diesen erkunden, ertasten und merken: Ich bin hier jetzt ganz präsent und bereite mich vor, wenn der Moment kommt (sagen wir in einer Stunde), dann auch ganz präsent zu sein.

Ich stelle mir mich vor, wie ich dann ganz präsent bin und mich voll und ganz der Sache oder dem Menschen widme, der mir dann gegenüber sitzt.

Ich baue den Raum schon auf, bringe dort kraftgebende Gefühle, wie zum Beispiel Dankbarkeit, Freude, oder Wertschätzung, hinein.

Wenn der Moment dann da ist, lass ich alles los und bin einfach da, voll präsent, vertrauend auf meine Fähigkeit, dass mir schon das Richtige einfallen wird – denn ich habe mich ja gut vorbereitet, inhaltlich und in Bezug auf Gegenwärtigkeit.

Ich kann dann entdecken, dass ich in diesem Raum, der den Anderen miteinschliesst, Grenzen setzen kann, Wärme und Interesse hinein bringen kann, mich wehren kann, meine Position gut einbringen kann, die Position des Anderen gut aufnehmen und wertschätzen kann.

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